Tal der seltsamen Heiligkeit.

... geschrieben vom Elias dem Poeten

Man sagt nichts ist schwieriger als normal zu sein.

Da gibt es die seltsame Heiligkeit und auf der anderen Seite die Natürlichkeit.

Das Tal der seltsamen Heiligkeit


Jene die da angekommen sind, sind nicht fließend nicht wach sondern erstart in Heiligem Getue.

Sie sind nicht erhaben und kennen das verborgene im Geist auch nicht?

An den Früchten werdet ihr sie erkennen, aber nicht an ihren heiligem Gefasel.

Der Tod war für mich nie ein Problem, denn Unsterbliche sterben ohne zu sterben.

Der Verlust des Körpers ist nicht mein Verlust, so bin ich frei von allem und wandere in eigenem Frieden.

Weit ist mein Blick in diesem Leib, weit ist mein Blick auch ohne ihn.

Frei ist mein Herz, keine Grenzen und keine Schluchten versperren den Weg zu mir.

Ruhig bin ich wie der Sturm und kühl wie das Feuer.

Frei ist mein Herz denn es liebt ohne Unterschied.

Bin zuletzt ein Namenloser der schon tausende Namen hatte.

Das Heilige hat es nicht in seiner Natur heilig zu säuseln, und auch nicht heilig zu grinsen.

Denn die Natur des Heiligen ist es eben nicht zu säuseln, nicht zu schwärmen und nicht seltsam zu grinsen.

Nicht aufdringlich ist das Heilige, nicht ignorant und nicht belehrend.

Wenn deine Augen verklärt zum Himmel Blicken und deine Gesten seltsam heilig werden, dann bist du im Tal der seltsamen Heiligkeit gelandet.

Ist dir dies geschehen dann denke daran, das Heilige ist sicher, zurückhaltend und gelassen.

Im Laufe der Menscheitsgeschichte waren schon viele im Tal der seltsamen Heiligkeit gealndet. Sie wurden nie frei von ihrer Heiligkeit.

Da fragte einmal ein Schüler den Meister:
"Wie ist das wenn man erleuchtet ist?"
Der Meister antwortete:

"Leere überall und nichts von Heiligkeit."

Im Tal der seltsamen Heiligkeit, da schreiten sie umher, seltsam seufzend und bestätigen sich gegenseitig ihre Größe und sind hart gegen jene die sie durchschauen.

Das Heilige ist klar und ruhig, einfach und still.

Deswegen heißt es auch:
"Vor der Erleuchtung Schuhputzer, nach der Erleuchtung Schuhputzer."

Heiliges Gefasel ist nicht das Fundament der Heiligen.

Wenn der Atem des Himmels, des Himmels, des Himmels sich vereint mit deinem Herzen,
dann verlässt dich der Tod für immer, für immer, für immer
und du wirst unsterblich - unsterblich, unsterblich, unsterblich.

Die seltsame Heiligkeit - Die natürliche Heiligkeit
Die seltsame Heiligkeit Die ruhige Losgelöstheit
Die heilige Theatralik Die ruhige Kraft
Das heilige Grinsen Das friedvolle Lächeln
Das heilige Tiefeinatmen Der Atem kommt und geht in seiner eigenen Natur
Das heilige Seufzen Der tiefe Atem bis zum tiefen Grund
Der heilige Blick Das stille Schauen
Die heiligen Gesten Die ruhigen Mudras
Die heiligen Ratschläge Der gute Berater
Die heiligen Tipps Die selber umgesetzten Handlungen